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Wein und Öl aus umweltschonendem Anbau

 

 

Weine und Lebensmittel aus konventionellem Anbau enthalten in etwa 90 % der Fälle nachweisbare Rückstände von Pflanzenschutzmitteln*, wobei diese z. T. deutlich unterhalb der zulässigen Grenzwerte liegen (vgl. unsere Blogs Wein und Pestizide sowie Olivenöl und Schadstoffe). Bei Produkten aus biologischem Anbau ist es umgedreht: in über 80 % der Produkte sind keine Restmengen nachweisbar und bei denjenigen, die welche enthalten, sind häufig nur noch Spuren vorhanden. Letztere entstehen häufig durch Austragungen aus Nachbarfeldern oder durch Kontamination während der Verarbeitung.

 

Die richtige, nachhaltige Bodenpflege ohne synthetische Düngemittel ist eine der Grundlagen des organischen Landbaus sowie die Förderung der biologischen Vielfalt. Sind die klimatischen Bedingungen passend und stimmt die Bodenbeschaffenheit, so sind die Pflanzen gesund und wachsen weitgehend ohne Schädlingsbefall auf. Ein geringer Befall ist normal und wird durch Nützlinge eingegrenzt. Dem Biolandwirt stehen diverse zugelassene Behandlungsmittel - in der Regel natürlichen Ursprungs - zur Verfügung. Der Biowinzer darf außerdem Schwefel, Kupfersalze oder alternativ Backpulver (Natriumhydrogencarbonat) einsetzen. Die Verwendung von Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel) ist für den Biolandwirt/-winzer selbstverständlich verboten. Der biologische Anbau verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit bzw. Arbeit und ist weniger zur Automatisierung geeignet. Dafür gibt er auch mehr zurück: der Landwirt erspart sich das Handling von giftigen Chemikalien und die damit verbundene, notwendige Schutzausrüstung. Die Böden werden gesund und fruchtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Demeter-Weingut an der Nahe

                                                                                                                         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Naturreines Olivenöl - Abfüllung bei Silvan Sonnenhain
Parga, Griechenland

 

 

Saubere, schadstofffreie Podukte sind nicht nur für die gesundheitsbewusste Ernährung attraktiv, sondern es werden auch Klima und Böden geschont. Der Konsum ökologisch erzeugter Produkte hat also mehrfachen Nutzen:

 

 

- Förderung der biologischen Vielfalt (Wildkräuter, Nützlinge, Bodenleben)

- Schutz vor Bodenerosion durch organische Düngung und ggf. Mulchen

- Sicheres und gesundes Arbeiten für den Landwirt

- Klima- / Umweltschutz

- Erzeugnisse ohne Rückstände von Pflanzenschutzmitteln

- höherer bewusster Genusswert

 

 

Es steht jedem Erzeuger frei, auf umweltgerechte Landwirtschaft umzustellen und sich dafür auch zertifizieren zu lassen. Einige praktizieren einen naturgemäßen Anbau schon seit Generationen, verzichten aber auf die Erwerbung eines Zertifikats. Dafür mag es verschiedene Gründe geben. Nicht ganz so wichtig ist die Art des Anbaus, solange der Verzicht auf Kunstdünger und synthtische Pflanzenschutzmittel konsequent durchgeführt wird.

 

Da sich Lebensmittel aus Bioanbau wachsender Beliebtheit erfreuen und ein entsprechend großer Markt entstanden ist, bleiben Fälschungen (auch von Zertifikaten) leider nicht aus. Tipp: Wer also ungefälschte Bioprodukte konsumieren möchte, sollte sich jedenfalls über die Herkunft und Methoden (z. B. Demeter) informieren und auch ein gewisses Preisniveau akzeptieren.

 

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* Mit Pflanzenschutzmitteln sind hier handelsübliche, chemisch-synthetische organische Verbindungen aus der Klasse der Pestizide (Herbizide, Insektizide, Fungizide, Akarizide usw.) gemeint

 
 
Welche Produkte bei RHC-Weinkontor?

 

RHC-Weinkontor e.K. unterscheidet in der Bewerbung der Produkte zwischen konventionellem und ökologischem Anbau.

RHC-Weinkontor e.K. ist ein Bio-zertifizierter Betrieb und vertreibt konventionelle und biologische Erzeugnisse. Die Angaben zu den ökologisch / biologisch deklarierten Artikeln finden Sie im Shop bei den entsprechenden Produkten -> Hier.

 

Die folgenden Erzeuger, deren Produkte auch im Shop zu finden sind, arbeiten nach eigenen Angaben ohne Verwendung von Kunstdüngern und chemischen Pflanzenschutzmitteln (Ausnahmen bei Wein: Schwefel, Kupfersalze, Backpulver), unabhängig davon, ob ein Bio-Zertifikat vorliegt oder nicht:

 

 

Wein

 

Argentinien:

- Familia Blanco, Mendoza

Chile:

 

- Echeverria, Curico Valley

 

Deutschland:

 

- Weingut Hamm, Rheingau

- Weingut Hemer, Rheinhessen

- Manfred Rodermund, Mosel

- Zwölberich-Demeter, Nahe

 

Frankreich:

 

- Chateau de Melin, Bourgogne

- Domaine Dubois, Bourgogne

- Domaine Jones, Languedoc-Roussillon

- Domaine La Vista, Languedoc-Roussillon

- Domaine Pouderoux, Languedoc-Roussillon

- Domaine Pasquiers, Rhone

- Domaine des Chanssaud, Rhone

- Chateau Les Hauts d'Aglan, Sud Ouest

- Pierre Paillard, Champagne

 

Österreich:

 

- Anita und Richard Goldenits

 

Ungarn:

 

- Wassmann

Olivenöl

 

- Jordan, Griechenland

- Silvan Sonnenhain, Griechenland

- Soulas, Languedoc-Roussillon

 

Arganöl

 

- Ölmühle Ditzingen (aus Marokko)

 

Kokosöl

 

- Ölmühle Solling (aus Sri Lanka u.a.)

Kürbiskernöl

 

- Fritz-Mühle / Posch-Kindlhofer (Österreich)

 

Auch die konventionelle Landwirtschaft kann saubere und schadstoffarme Produkte erzeugen. Hier ist der so genannte integrierte Pflanzenschutz zuzurechnen, bei dem ein Schädlingsbefall solange in Kauf genommen wird, wie der verursachte Schaden den finanziellen Aufwand eines Pestizideinsatzes nicht übersteigt. Trotzdem sind die Vorteile eines naturgemäßen, echt-nachhaltigen Anbaus unbestreitbar.  

 

 

 

 

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Bildnachweis

Olivenölabfüllung: Silvia Ntokos Scheiblauer, Parga Griechenland

Letztes Update: 07.11.2018

 

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