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Kürbissuppe orientalisch

Zwischen unseren Rosen hatten wir eine Kürbispflanze der Sorte Hokkaido gesetzt. Nachdem der erste Kürbis nun reif war, sollte er nicht als Dekoration dienen, sondern zu einer leckeren Suppe verarbeitet werden. Das Schöne an dem Hokkaido-Kürbis ist, dass er nicht geschält werden muss, obwohl das in einigen Rezepten so angegeben ist. Die Schale ist sehr dünn und kann einfach mit verarbeitet werden.

Wegen der schönen gelben Farbe des Fruchtfleisches bot sich eine Rezeptur mit Curry an. Wir haben milden Curry gewählt, aber auch leicht scharfe Varianten sind durchaus möglich. Wenn, wie in diesem Fall, Wasser zugegeben wird, ist der Geschmack relativ mild, aber fein. Wer es kräftiger haben will, kann stattdessen auch Gemüsebrühe einsetzen, muss aber das Salz weglassen!

Das Kürbiskernöl gibt der Suppe erst den richtigen, nussigen Geschmack; es darf erst beim Servieren dazugetan werden, nicht mit der Suppe erhitzen. Wer das Kernöl nicht mag, kann auch alternativ etwas geschlagene Sahne unterheben.

Der frisch geerntete Kürbis wog 1,8 kg. Üblicherweise sind die gekauften Hokkaidokürbisse etwas kleiner und wiegen etwa 1 kg. Die nachfolgende Rezeptur ergibt 8 bis 10 Portionen.

Unbedingt notwendig ist ein Stabmixer, um das Fruchtfleisch zu zerkleinern.

Zutaten für ca. 8 Personen in der Reihenfolge der Zugabe:

1 Hokkaido-Kürbis 1800 g

80 g Butter

2 gehäufte Esslöffel Zucker

1 leicht gehäufter Esslöffel Curry mild

1200 ml Wasser oder Gemüsebrühe

300 ml frisch gepresster Orangensaft

40 g Frischer Ingwer

2 gestrichene Teelöffel Salz (nicht bei Verwendung von Gemüsebrühe)

4 getrocknete grüne Kardamomkapseln

Frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer

1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

160 ml Sahne

Kürbiskernöl

Zubereitung:

Kürbis halbieren (am einfachsten mit dem Messer hineinstechen wird und von da aus weiterarbeiten), Stielansatz entfernen, Kerne und Fasern mit einem Esslöffel gründlich ausschaben und wegwerfen. Den Kürbis nicht schälen!

Kerne und Fasern müssen entfernt werden

Der Hokkaidokürbis braucht nicht geschält zu werden

Die verbliebenen Kürbishälften in daumengroße Stücke schneiden und in einem großen Topf in der Butter etwas andünsten. Dann Zucker und Curry hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten weiterdünsten, dabei ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt.

Inzwischen den Ingwer in dünne Scheiben quer zur Faserrichtung schneiden.

Das Wasser, Kardamom, Ingwer, Salz und den Orangensaft zugeben, aufkochen lassen und bei kleiner Hitze 30 – 40 Minuten köcheln lassen, bis die Kürbisstücke schön weich sind. Etwas "kerniger" schmeckt die Suppe, wenn statt Wasser Gemüsebrühe verwendet wird - dann aber das Salz weglassen.

Wenn die Stücke weich werden, ist die Suppe fast fertig

Die Kardamomkapseln herausnehmen und das Ganze mit einem Stabmixer gründlich pürieren.

160 ml Sahne unterrühren, mit Pfeffer, Muskatnuss und ggf. etwas weiteres Salz abschmecken, anschließend servieren. Pro Suppentasse 1 Teelöffel Kürbiskernöl eintröpfeln lassen und leicht einrühren, s. Foto unten.

Fertig!

Mit Kürbiskernöl als Gewürz

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